A Reminiscent Drive – Ambrosia EP

A Reminiscent Drive ist zurück mit „Ambrosia“. Der wohl größte Hit des Projektes erscheint erstmals als Single/EP.

VÖ: 22.06.2012

„Ambrosia“ ist das griechische Wort für „Unsterblichkeit“, und es bezeichnet in der Mythologie die „Speise und Salbe der Götter“. Der französische Musiker und Komponist Jay Alansky hat Ambrosia auch in musikalischer Hinsicht unsterblich gemacht: Sein gleichnamiger Downtempo-Track mit den gesprochenen, gehauchten portugiesischen Vocals war und ist seit dem Jahr 2000 die schönste und langlebigste Hymne der Lounge-Szene. Leider verschwand A Reminiscent Drive mit dem Ende der Aktivitäten des französischen Labels F Communications aus dem Gesichtsfeld der Trainspotter und vieler Fans, doch jetzt ist A Reminiscent Drive zurück, und zwar auf dem Frankfurter Label peacelounge recordings.

Nach dem viel beachteten Re-Release des ARD-Debütalbums Mercy Street Ende März erscheint nun mit Ambrosia der wohl größte Hit des Projektes erstmals als Single/EP. Neben dem Klassiker (als Single Edit und Album-Version) ist vor allem der grandiose Remix von Chris Cocohörenswert. Seine „Ambrosia 2012“-Version entstand unter leicht erschwerten Bedingungen, den die Original-Einzelspuren standen leider nicht mehr zur Verfügung. Chris konnte also nur auf das Stereo-Master von „Ambrosia“ zurückgreifen, doch das Ergebnis ist mehr als hörenswert. Ein machtvoller, schiebender Dub-Groove dient als neues Fundament für die federleichte Melodie, die jeder Mensch, der seit den späten Neunziger Jahren Musik bewußt hört, mit Begeisterung wiedererkennen wird. Mit „The Unseen World“ist noch ein eher technoid-housiger Uptempo-Track mit auf der EP vertreten, der die andere, eher dunkle Seite von A Reminiscent Driverepräsentiert.

Weniger bekannt als der bezaubernde Downtempo-Klassiker von ARD ist wohl er Umstand, dass Jay Alansky seit vielen Jahren auch erfolgreich als Film- und Video-Regisseur arbeitet. Im schwedischen Stockholm entstand der offizielle neue Videoclip für „Ambrosia“, dargestellt von zwei Ballett-Tänzerinnen. Aktuell zu sehen in einer zensierten und unzensierten Version auf Vimeo.