DPI Collection Vol. 16

DPI goes “SWEET SIXTEEN” – und erscheint erstmals als Doppel CD

 

Während andernorts eher ein gewisser Herr Schmalhans als Küchenmeister ein strenges Spar-Regime führt, schöpfen wir mit der sechzehnten (!) Ausgabe der DPI Collection so richtig aus den Vollen. Mit sage und schreibe 21 Titeln und 115 Minuten feinster Lounge & swingender Nu Jazz Grooves auf der ersten und angesagten House & sogar technoiden Minimal Tracks auf der ‘Bonus’-CD gehen DJ Ralph Rosenbaum und peacelounge einen ganz neuen weg für die mittlerweile fest etablierte DPI Collection.

CD 1 trägt den Untertitel “Finest Lounge” beginnt erst einmal ‘wie gewohnt’ – mit guten Bekannten wie der italienischen Band Smoma, die mit ihrer vorzüglichen Version von Bill Withers’ “Ain’t No Sunshine” aufwarten, dicht gefolgt von den gleichfalls schon öfter auf DPI Collections gehörten Club Des Belugas feat. Ester Rada und dem lässig swingenden “Save A Little Love For Me”. Auch die unverkennbar zart-rauhe Stimme von Lene Riebau aus Dänemark hören wir gerne wieder, diesmal mit dem – nomen est omen – blues-gefärbten Titel “Suitcase Blues”. Sehr spannend klingt auch “Pop Muzak” – im Original von Mousse T. & Roachford – in der ‘vintage’-Version von Slackwax. Nahtlos weiter geht es mit einer veritablen Soul-Dub-Nummer (gibt es das Genre überhaupt?) namens “Every Hour” von Wayne Martin & Boozoo Bajou. Auf halber Strecke lässt DJ Ralph Rosenbaum mal richtig die Sonne rein und spendiert uns mit dem “Cadillac Track” von Levthand eine phatte Portion Roots Reggae. Dank Sola Rosa bleiben wir gleich im Kopfnick-Modus, den die Neuseeländer haben ihren Song “Redeemer” mit einem lässigen Downtempo-Dub-Beat ausgestattet. Manchmal ist weniger ja durchaus mehr, das warden sich auch Kartell aus Paris gedacht haben, deren “Cost Of Love” mit ein paar souligen Vocal- und Brass-Samples auskommt, die auf einem soliden Gerüst aus wohlgesetzten HipHop Beats reiten. Kurz vor dem Ende geht es dann nochmal richtig zur Sache. Die große US-amerikanische Gospel-Disco-Diva Candi Staton singt ihr “Hallelujah Anyway” für das renommierte britische House-Label Defected, im äußerst gelungenen Remix des angesagten Dortmunder DJs Lars(e) Brodherr. Ganz am Schluss hören wir dann nochmal einen alten Bekannten, nämlich den Tiroler DJ und Prduzenten HP Hoeger, der zusammen mit M. Lackmaier den über siebzig Jahre alten Tango-Klassiker “Por Una Cabeza” von Carlos Gardel exklusiv für DPI zu neuem Leben erweckt hat.

Das eigentliche Novum auf der sechzehnten DPI Collection ist die “Bonus CD”, die nicht nur fast zwanzig Minuten länger läuft als die erste CD, sondern als lupenreine “House Edition” daherkommt, wobei die Definition von House hier auf angenehmste Weise ‘ausgeleiert’ wird, von 118 bis 126 BPM – von Berlin nach London, von Deep bis Trocken und Hart und auf Umwegen wieder zurück…

Den Anfang auf CD 2 machen die Veteranen von Terranova mit ihrem verführerischen “Hotel Amour”, Manuel Tur & Dplay lassen es bei “deviate” locker und leicht technoid schlackern, dafür kommen Oliver Koletzki & Fran umso tighter daher. Keineswegs unentschlossen gestikuliert deren “I might go out” im Murat Kilic Mix in Richtung Dancefloor. Noch eine Schippe drauf legen Dapayk & Padberg mit “Too Lazy” – von wegen! Hier bleibt eigentlich niemand mehr ‚faul‘ auf dem Sofa sitzen, und spätestens bei der nächsten Nummer beginnt die Prime Time, denn Misteralf hat dem gut abgehangenen Gassenhauer “Long Train Running” von Tracks ein nagelneues Dampfmaschinenherz verpasst.

Der eine oder andere mag in diesem Zusammenhang Stelle überrascht sein, den Namen Helmut Hattler zu lesen, aber nur so lange, bis die ersten vier Takte von „Someone Alive“ im ITB Remix aus den Boxen gerollt sind. Erst gehen die Augenbrauen hoch und dann die Hände… Ein weiterer Housekracher aus dem oben schon erwähnten Hause Defected ist „Cassandra“ von Supernova, fängt einigermaßen harmlos an, um dann aber mächtig die Bassmembranen zu malträtieren… Leider bringt auch der nächste Titel, „At The Club“ keine Entspannung für die Anlage, denn Timmy Regisford mag seine Bässe gern trocken und hart, und sein Remixer Rocco sieht die Sache offenbar ähnlich. Noch ist die Party nicht zu Ende, mit „Colour Of Love“ (feat. Rachele Dione) legt Rony noch einen hypnotischen Prime Time Track (im Chris Bekker Golden Sun Mix) auf den Teller, bevor wir mit dem sehr smoothen „Chillervalley“ von HP. Hoeger & DJ Hoody unsere Reiseflughöhe verlassen und vom Dancefloor zurück in Richtung Lounge schlendern.

Nach fast zwei Stunden ist der DPI-Zug dann im Zielbahnhof eingefahren, die meisten Abfahrgäste werden nur widerwillig aussteigen wollen, aber das müssen sie auch nicht.

Einfach wieder die CD 1 zum entspannten Chillen im Lounge-Waggon einlegen, dann wieder Party und so weiter… DJ Ralph Rosenbaum und peacelounge wünschen Euch dabei viel Vergnügen!

CD1: Finest Lounge

01 Smoma – Ain’t No Sunshine (acoustic version)

02. Club des Belugas feat. Ester Rada – Save a Little Love for Me

03. Lene Riebau – Suitcase Blues

04. Slackwax – Pop Muzak

05. Wayne Martin feat. Boozoo Bajou – Every Hour

06. Levthand – Cadillac Track

07. Sola Rosa feat Deva Mahal – Redeemer

08. Onita Boone – This is a Man’s World

09. Kartell – Cost of Love

10. Candi Staton – Hallelujah Anyway (Larse Vocal)

11. Hp.Hoeger & M. Lackmaier – Por una Cabeza (Reedit) (DPI Version)

CD2 – After Six – House Edition

01. Terranova feat. Everybody – Hotel Amour

02. Manuel Tur & Dplay – Deviate

03. Oliver Koletzki & Fran – I might (Murat Kilic Remix)

04. Dapayk & Padberg – Too Lazy

05. Tracks – Long Train Running (Misteralf Dub Mix)

06. Hattler – Someone Alive (ITB Remix)

07. Supernova – Cassandra (original mix)

08. Timmy Regisford feat. Lynn Lockamy – At The Club (Rocco Deep Mix)

09. Rony – Colour of Love feat. Rachele Dione (sunshineheartbeat) Chris Bekker Golden Sun Mix)

10. Hp.Hoeger & DJ Hoody feat. Aries Aquarius – Chillervalley

Releasedate: 25. 01. 2013

Label: peacelounge recordings

Format: CD & Digital

Labelcode: 11784

Catalogue No: peal 076

EAN: 4260044591711

Distribution: AL!VE(D,A,CH + Export) Zebralution (digital)