Flamingo Star – Nothing Sweeta

FIVE YEARS LATER … THE RETURN OF FLAMINGO STAR … from Outer Space

VÖ: 09.11.2012

FIVE YEARS LATER … THE RETURN OFFLAMINGO STAR … from Outer Space

Café Del Mar-Legende José Padilla gehört ebenso zu seinen Fans wie die Kollegen Ralf und Foh vonMo’ Horizons, mit denen er nicht nur die Heimatstadt Hannover, sondern auch seine Vorliebe für tanzbare Musik mit Substanz teilt: Latin meets Disco, Bollywood-Beats treffen auf vintage Funk und Soul vibes, Jazz hits the Dancefloor, und das ist erst der Anfang…

Nicht umsonst kennen ihn seine Mitstreiter und Fans unter dem Namen Matthias “Hit” Becker,denn der Multiinstrumentalist und Komponist hinter dem Band/Projekt FLAMINGO STAR hat ein nahezu untrügliches Gespür für Hooks und Grooves – seine Musik geht meistens in die Beine und so gut wie immer elegant und nonchalant direkt ins Ohr.

Nach seinem gefeierten Debüt-Longplayer I Wouldn’t Wait No Longer (peal 017, 2007) und Dutzenden, zum Teil sehr prominenten Compilation-Platzierungen (z.B. auf José Padillas Bella Musica-Serie oder auf diversen Brazilectro, Brazilution und Bar Lounge Classics) war der Mann vom anderen (Flamingo) Stern dann für eine Weile draußen im All unterwegs. Obwohl außerhalb der Reichweite unserer Peilsender war er dabei natürlich nicht untätig, sondern hat in bester E.T. Manier zwischendurch immer mal nach Hause telefoniert, um uns ein paar grandiose neue Melodien vorzuspielen. Und so kam es, dass nun – nach gerade mal 5 (in Worten “fünf”) Jahren Wartezeit – sein zweites Album Nothing Sweetadas Licht unserer irdischen Herbstsonne erblickt.

Zum Titelsong haben keine geringeren als Mo’ Horizons einen exzellenten Remix beigesteuert, die exaltierten Vocals stammen übrigens von der – inzwischen in München ansässigen – Kölner Jazz Diva Alison Degbe, die Matthias vor zwei Jahren im Rahmen eines peacelounge Label Events kennen- und schätzen lernte. Es blieb natürlich nicht nur bei einem Auftritt von Miss Degbe als featured Artist, es wurden derer viereinhalb. Neben dem Titelstück hat Alison das balladeske“There’s A Place” sowie das Blues-inspirierte“Leave Me Alone” besungen, aber auch die jazzige Midtempo-Nummer “No More Trouble”und last, but not least – im Duett mit Rafael Wilke – das sommerlich fröhliche “Won’t You Come Into My Life”. Rafael Wilke ist auch bei einem weiteren, Hit-verdächtigen Flamingo-Stück zu hören: “Cosmic Plan” verwandelt sich sozusagen im Flug von einer BlueEeyed Soul-Pop-Ballade in eine schwer groovende Vintage Funk-Nummer, die sich – in Ermangelung eines besseren Wortes – sprichwörtlich ‘gewaschen’ hat. Nicht unerwähnt bleiben soll auch Matthias’ langjähriger musikalischer Weggefährte Marko Hauburg, der auf “The Messengers”, einem spacig-funkigen Downtempo-Track als Vocoder-Vocalist zu hören ist.

Es würde sicherlich zu weit führen, an dieser Stelle die Vorzüge jedes einzelnen der sechzehn Tracks auf NOTHING SWEETA hervorzuheben, aber eines der Stücke, bei denen der Meister selbst seine Stimme durch den Äther erklingen lässt, soll noch erwähnt werden: Mit “Saw A UFO Today” ist das heimliche Thema des Albums bestens beschrieben und vertont, diesen Retro-Disco-Boogie Track mit klassischem Roswell-Feeling gibt es übrigens als Video auf Youtube sowie demnächst auf diversen Musik-Kanälen zu bestaunen.

www.youtube.com/watch