Mujhse Dosti Karoge – Beste Freunde küsst man nicht

Die Musik für Mujhse Dosti Karoge hat übrigens auch der Sohn eines berühmten Vaters komponiert: Rahul Sharma, klassisch ausgebildeter Santoor-Spieler und Schüler des legendären Shivkumar Sharma (der zusammen mit Hariprasad Chaurasia unter dem Namen Shiv/Hari diverse erfolgreiche Bollywood-Soundtracks schrieb). Rahul wurde für MDK in der Kategorie ‚Best Debut-Music Director‘ bei den Zee Bollywood Music Awards ausgezeichnet. Die Songtexte hat der – leider im März 2002 verstorbene – Anand Bakshi verfasst. Bakshi war der große Poet unter den Textern, der für mehrere Hundert Filme die Songtexte verfasst hatte, die ihm 40 (!) Filmfare Award-Nominierungen einbrachten. Zu den späteren Highlights seiner Karriere gehörten die Soundtracks zu den Shah Rukh Khan-Erfolgsfilmen Dilwale Dulhania Le Jaygenge (DDLJ, 1995) und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (2000).

Der Film:
„MDK“ ist ein romantisch-humorvolles Liebes-Dreieck, in dem sich der Junge Raj (Hritik Roshan) zwischen der attraktiven und forschen Tina (Kareena Kapoor) und der tiefgründigen, eher schüchternen Pooja (Rani Mukherjee) entscheiden muss. Als Kinder waren sie schon befreundet, doch das Trio wurde getrennt als Rajs Familie nach London zieht. 15 Jahre später begegnen sie sich wieder. Über all die Jahre hat Raj geglaubt, per eMail mit Tina korrespondiert zu haben, und längst hat er sich in sie verliebt. Glaubt er zumindest, denn in Wirklichkeit war es Pooja, die ihm die ganze Zeit über in Tinas Namen geschrieben hat. Kein Wunder, dass die leibhaftige Tina so gar nicht zu der geist- und liebevollen Tina aus den eMails passen will… und das ist erst der Anfang eines komplexen Reigens aus Liebe, Leidenschaft und dem Gefangensein in Ehrgefühl und Tradition.

Background & Soundtrack:
Das Regiedebüt von Kunal Kohli (einem früheren Filmkritiker) mag gewisse Schwächen haben, über weite Strecken ist ihm jedoch ein moderner indischer Film gelungen, der mit seinen drei unumstrittenen Superstars souverän und zuweilen gar virtuos umzugehen weiss. Hritik Roshan, den wir als Hauptdarsteller bereits aus „Koi Mil Gaya“ (Sternenkind, loc 009) und Kaho Naa… Pyaar Hai („Liebe aus heiterem Himmel, loc 013) kennen, glänzte nebenbei auch schon als Shah Rukh Khans kleiner Bruder in dem monumentalen „Kabhi Kush Kabhi Gham“ (In guten wie in schweren Tagen), ein Film, in dem bekanntlich auch Rani Mukherjee und Kareena Kapoor tragende Rollen spielten. Das Drehbuch ist von Aditya Chopra, Sohn des großen Yash Chopra und Regisseur von Meisterwerken wie Dilwale Dulhania La Jayenge und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (loc 008). Als Drehbuch-Autor hat Aditya Chopra auch maßgeblichen Anteil an den Filmen Veer-Zaara, Bunty Aur Babli und Dil To Pagal Hai.

Die Musik für Mujhse Dosti Karoge hat übrigens auch der Sohn eines berühmten Vaters komponiert: Rahul Sharma, klassisch ausgebildeter Santoor-Spieler und Schüler des legendären Shivkumar Sharma (der zusammen mit Hariprasad Chaurasia unter dem Namen Shiv/Hari diverse erfolgreiche Bollywood-Soundtracks schrieb). Rahul wurde für MDK in der Kategorie ‚Best Debut-Music Director‘ bei den Zee Bollywood Music Awards ausgezeichnet. Die Songtexte hat der – leider im März 2002 verstorbene – Anand Bakshi verfasst. Bakshi war der große Poet unter den Textern, der für mehrere Hundert Filme die Songtexte verfasst hatte, die ihm 40 (!) Filmfare Award-Nominierungen einbrachten. Zu den späteren Highlights seiner Karriere gehörten die Soundtracks zu den Shah Rukh Khan-Erfolgsfilmen Dilwale Dulhania Le Jaygenge (DDLJ, 1995) und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (2000).
Die Songs:

Andekhi Anjaani (Lata Mangeshkar & Udit Narayan)
Viel kann eigentlich nicht schief gehen, wenn die größte aller Bollywood-Sängerinnen und ihr männliches Pendant ein Duett anstimmen. Das moderne Liebes-Duett „Andekhi Anjaani“ verströmt – wie schon „Kamoshiyan Gungunane Lagi“ aus dem Film One 2 Ka 4 – einen grandiosen Zauber, man hört sogar die sprichwörtlichen Glocken läuten, was selbst für die enorm einfallsreichen Music Directors von Film City eher ein ungewöhnlicher Kunstgriff ist. Die Szene: Hritik/Raj tanzt in London, während Rani/Pooja und Kareena/Tina durch die Schweizer Alpen toben.

Jaane Dil Mein (Lata Mangeshkar & Sonu Nigam)
Sonu Nigam ist wohl derjenige unter den jüngeren indischen Sängern, der am ehesten Ansprüche auf den Thron von Udit Narayan erheben kann, wenn dieser sich einst (vielleicht in 10-15 Jahren) zurückzieht. Sonus Duett mit der „Nachtigall Indiens“ ist mit dem vorhergehenden Stück durchaus ebenbürtig, und „Lataji“, wie die Mangeshkar liebevoll genannt wird, hat auch mit 73 Jahren noch eine eindrucksvolle Stimme.

Saanwali Si Ek Ladki (Udit Narayan)
Mit einem leichten „Western-Touch“ inklusive Pfeif-Intro präsentiert Udit dieses Stück zu einem Schlüsselmoment im Film. Uday und Hritik nehmen abwechselnd die Gitarre zur Hand und tanzen mit Kareena und Rani, ihren Gatinnen in spe. Es ist klar, dass Hritik und Rani eigentlich das Traumpaar wären, es aber nicht sein dürfen, wodurch der Song eine bittersüße Note bekommt.

Oh My Darling (Alisha Chinai & Sonu Nigam)
Alisha Chinai (oder auch „Chinoy“) gehört zu den besten Sängerinnen der jüngeren Generation in Bollywood. Ihr witziges Dancefloor-Duett mit Sonu passt gut zu der Szene, in der Kareena/Tina ihrem Angebeteten Hritik eine grandiose Tanzshow auf die Bühne schmettert, die beim Kino-Publikum zu Begeisterungs-Stürmen geführt haben dürfte. Der Song bleibt ein echter Party-Hit…

Mujhse Dosti Karoge (Asha Bhosle, Alka Yagnik & Udit Narayan)
Lata Mangeshkars „kleine Schwester“ Asha ist die zweite lebende Legende des indischen Bollywood-Songs. Sie erweist uns die Ehre, indem sie zusammen mit Alka Yagnik und Udit den Titelsong des Films singt. Die Szene: Eine sommerliche Landparty im offenen Jeep mit anschliessender Bootsfahrt und Tanzeinlagen von Hritik, Kareena und Rani.

Jaane Dil Mein (2) (Lata Mangeshkar & Sonu Nigam)
Wie in großen Bollywood-Soundtracks üblich, erscheint auch hier ein Song, in diesem Fall „Jaane Deil Mein“, in einer zweiten Version, die etwas kürzer und melancholischer wirkt.

Terrific Tina (Instrumental)
Natürlich geht es bei dieser kleinen Tanznummer um einen Showcase für Tina alias Kareena Kapoor, die in einer Turnhalle ihre Tanzschritte übt.

The Medley (Lata Mangeshkar, Udit Narayan, Sonu Nigam, Pamela Chopra)
Wie der Titel verrät, handelt es sich hier um eine wahrhaft bunte Mischung aus ver-schiedenen Bollywood-Klassikern. Ein rundes Dutzend Songs wurde auf clevere Weise zu einer Art „Mini Best of Show“ miteinander verquirlt, die im Film auch optisch zu den High-lights gehört: Massen-Tanzszene mit einem Feuerwerk aus bunten Saris und schnellen Schritten. Unter anderem kommen Schnipsel aus dem Klassiker „Mehndi Laga Ke Rekhna“ aus DDLJ in dem Mix vor, aber auch Hits wie „Kaho Naa Pyaar Hai“ und „Kuch Kuch Hota Hai“, gesungen von Lata, Udit, Sonu und anderen…
Der Film:
„MDK“ ist ein romantisch-humorvolles Liebes-Dreieck, in dem sich der Junge Raj (Hritik Roshan) zwischen der attraktiven und forschen Tina (Kareena Kapoor) und der tiefgründigen, eher schüchternen Pooja (Rani Mukherjee) entscheiden muss. Als Kinder waren sie schon befreundet, doch das Trio wurde getrennt als Rajs Familie nach London zieht. 15 Jahre später begegnen sie sich wieder. Über all die Jahre hat Raj geglaubt, per eMail mit Tina korrespondiert zu haben, und längst hat er sich in sie verliebt. Glaubt er zumindest, denn in Wirklichkeit war es Pooja, die ihm die ganze Zeit über in Tinas Namen geschrieben hat. Kein Wunder, dass die leibhaftige Tina so gar nicht zu der geist- und liebevollen Tina aus den eMails passen will… und das ist erst der Anfang eines komplexen Reigens aus Liebe, Leidenschaft und dem Gefangensein in Ehrgefühl und Tradition.

Background & Soundtrack:
Das Regiedebüt von Kunal Kohli (einem früheren Filmkritiker) mag gewisse Schwächen haben, über weite Strecken ist ihm jedoch ein moderner indischer Film gelungen, der mit seinen drei unumstrittenen Superstars souverän und zuweilen gar virtuos umzugehen weiss. Hritik Roshan, den wir als Hauptdarsteller bereits aus „Koi Mil Gaya“ (Sternenkind, loc 009) und Kaho Naa… Pyaar Hai („Liebe aus heiterem Himmel, loc 013) kennen, glänzte nebenbei auch schon als Shah Rukh Khans kleiner Bruder in dem monumentalen „Kabhi Kush Kabhi Gham“ (In guten wie in schweren Tagen), ein Film, in dem bekanntlich auch Rani Mukherjee und Kareena Kapoor tragende Rollen spielten. Das Drehbuch ist von Aditya Chopra, Sohn des großen Yash Chopra und Regisseur von Meisterwerken wie Dilwale Dulhania La Jayenge und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (loc 008). Als Drehbuch-Autor hat Aditya Chopra auch maßgeblichen Anteil an den Filmen Veer-Zaara, Bunty Aur Babli und Dil To Pagal Hai.

Die Musik für Mujhse Dosti Karoge hat übrigens auch der Sohn eines berühmten Vaters komponiert: Rahul Sharma, klassisch ausgebildeter Santoor-Spieler und Schüler des legendären Shivkumar Sharma (der zusammen mit Hariprasad Chaurasia unter dem Namen Shiv/Hari diverse erfolgreiche Bollywood-Soundtracks schrieb). Rahul wurde für MDK in der Kategorie ‚Best Debut-Music Director‘ bei den Zee Bollywood Music Awards ausgezeichnet. Die Songtexte hat der – leider im März 2002 verstorbene – Anand Bakshi verfasst. Bakshi war der große Poet unter den Textern, der für mehrere Hundert Filme die Songtexte verfasst hatte, die ihm 40 (!) Filmfare Award-Nominierungen einbrachten. Zu den späteren Highlights seiner Karriere gehörten die Soundtracks zu den Shah Rukh Khan-Erfolgsfilmen Dilwale Dulhania Le Jaygenge (DDLJ, 1995) und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (2000).
Die Songs:

Andekhi Anjaani (Lata Mangeshkar & Udit Narayan)
Viel kann eigentlich nicht schief gehen, wenn die größte aller Bollywood-Sängerinnen und ihr männliches Pendant ein Duett anstimmen. Das moderne Liebes-Duett „Andekhi Anjaani“ verströmt – wie schon „Kamoshiyan Gungunane Lagi“ aus dem Film One 2 Ka 4 – einen grandiosen Zauber, man hört sogar die sprichwörtlichen Glocken läuten, was selbst für die enorm einfallsreichen Music Directors von Film City eher ein ungewöhnlicher Kunstgriff ist. Die Szene: Hritik/Raj tanzt in London, während Rani/Pooja und Kareena/Tina durch die Schweizer Alpen toben.

Jaane Dil Mein (Lata Mangeshkar & Sonu Nigam)
Sonu Nigam ist wohl derjenige unter den jüngeren indischen Sängern, der am ehesten Ansprüche auf den Thron von Udit Narayan erheben kann, wenn dieser sich einst (vielleicht in 10-15 Jahren) zurückzieht. Sonus Duett mit der „Nachtigall Indiens“ ist mit dem vorhergehenden Stück durchaus ebenbürtig, und „Lataji“, wie die Mangeshkar liebevoll genannt wird, hat auch mit 73 Jahren noch eine eindrucksvolle Stimme.

Saanwali Si Ek Ladki (Udit Narayan)
Mit einem leichten „Western-Touch“ inklusive Pfeif-Intro präsentiert Udit dieses Stück zu einem Schlüsselmoment im Film. Uday und Hritik nehmen abwechselnd die Gitarre zur Hand und tanzen mit Kareena und Rani, ihren Gatinnen in spe. Es ist klar, dass Hritik und Rani eigentlich das Traumpaar wären, es aber nicht sein dürfen, wodurch der Song eine bittersüße Note bekommt.

Oh My Darling (Alisha Chinai & Sonu Nigam)
Alisha Chinai (oder auch „Chinoy“) gehört zu den besten Sängerinnen der jüngeren Generation in Bollywood. Ihr witziges Dancefloor-Duett mit Sonu passt gut zu der Szene, in der Kareena/Tina ihrem Angebeteten Hritik eine grandiose Tanzshow auf die Bühne schmettert, die beim Kino-Publikum zu Begeisterungs-Stürmen geführt haben dürfte. Der Song bleibt ein echter Party-Hit…

Mujhse Dosti Karoge (Asha Bhosle, Alka Yagnik & Udit Narayan)
Lata Mangeshkars „kleine Schwester“ Asha ist die zweite lebende Legende des indischen Bollywood-Songs. Sie erweist uns die Ehre, indem sie zusammen mit Alka Yagnik und Udit den Titelsong des Films singt. Die Szene: Eine sommerliche Landparty im offenen Jeep mit anschliessender Bootsfahrt und Tanzeinlagen von Hritik, Kareena und Rani.

Jaane Dil Mein (2) (Lata Mangeshkar & Sonu Nigam)
Wie in großen Bollywood-Soundtracks üblich, erscheint auch hier ein Song, in diesem Fall „Jaane Deil Mein“, in einer zweiten Version, die etwas kürzer und melancholischer wirkt.

Terrific Tina (Instrumental)
Natürlich geht es bei dieser kleinen Tanznummer um einen Showcase für Tina alias Kareena Kapoor, die in einer Turnhalle ihre Tanzschritte übt.

The Medley (Lata Mangeshkar, Udit Narayan, Sonu Nigam, Pamela Chopra)
Wie der Titel verrät, handelt es sich hier um eine wahrhaft bunte Mischung aus ver-schiedenen Bollywood-Klassikern. Ein rundes Dutzend Songs wurde auf clevere Weise zu einer Art „Mini Best of Show“ miteinander verquirlt, die im Film auch optisch zu den High-lights gehört: Massen-Tanzszene mit einem Feuerwerk aus bunten Saris und schnellen Schritten. Unter anderem kommen Schnipsel aus dem Klassiker „Mehndi Laga Ke Rekhna“ aus DDLJ in dem Mix vor, aber auch Hits wie „Kaho Naa Pyaar Hai“ und „Kuch Kuch Hota Hai“, gesungen von Lata, Udit, Sonu und anderen…
Der Film:
„MDK“ ist ein romantisch-humorvolles Liebes-Dreieck, in dem sich der Junge Raj (Hritik Roshan) zwischen der attraktiven und forschen Tina (Kareena Kapoor) und der tiefgründigen, eher schüchternen Pooja (Rani Mukherjee) entscheiden muss. Als Kinder waren sie schon befreundet, doch das Trio wurde getrennt als Rajs Familie nach London zieht. 15 Jahre später begegnen sie sich wieder. Über all die Jahre hat Raj geglaubt, per eMail mit Tina korrespondiert zu haben, und längst hat er sich in sie verliebt. Glaubt er zumindest, denn in Wirklichkeit war es Pooja, die ihm die ganze Zeit über in Tinas Namen geschrieben hat. Kein Wunder, dass die leibhaftige Tina so gar nicht zu der geist- und liebevollen Tina aus den eMails passen will… und das ist erst der Anfang eines komplexen Reigens aus Liebe, Leidenschaft und dem Gefangensein in Ehrgefühl und Tradition.

Background & Soundtrack:
Das Regiedebüt von Kunal Kohli (einem früheren Filmkritiker) mag gewisse Schwächen haben, über weite Strecken ist ihm jedoch ein moderner indischer Film gelungen, der mit seinen drei unumstrittenen Superstars souverän und zuweilen gar virtuos umzugehen weiss. Hritik Roshan, den wir als Hauptdarsteller bereits aus „Koi Mil Gaya“ (Sternenkind, loc 009) und Kaho Naa… Pyaar Hai („Liebe aus heiterem Himmel, loc 013) kennen, glänzte nebenbei auch schon als Shah Rukh Khans kleiner Bruder in dem monumentalen „Kabhi Kush Kabhi Gham“ (In guten wie in schweren Tagen), ein Film, in dem bekanntlich auch Rani Mukherjee und Kareena Kapoor tragende Rollen spielten. Das Drehbuch ist von Aditya Chopra, Sohn des großen Yash Chopra und Regisseur von Meisterwerken wie Dilwale Dulhania La Jayenge und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (loc 008). Als Drehbuch-Autor hat Aditya Chopra auch maßgeblichen Anteil an den Filmen Veer-Zaara, Bunty Aur Babli und Dil To Pagal Hai.

Die Musik für Mujhse Dosti Karoge hat übrigens auch der Sohn eines berühmten Vaters komponiert: Rahul Sharma, klassisch ausgebildeter Santoor-Spieler und Schüler des legendären Shivkumar Sharma (der zusammen mit Hariprasad Chaurasia unter dem Namen Shiv/Hari diverse erfolgreiche Bollywood-Soundtracks schrieb). Rahul wurde für MDK in der Kategorie ‚Best Debut-Music Director‘ bei den Zee Bollywood Music Awards ausgezeichnet. Die Songtexte hat der – leider im März 2002 verstorbene – Anand Bakshi verfasst. Bakshi war der große Poet unter den Textern, der für mehrere Hundert Filme die Songtexte verfasst hatte, die ihm 40 (!) Filmfare Award-Nominierungen einbrachten. Zu den späteren Highlights seiner Karriere gehörten die Soundtracks zu den Shah Rukh Khan-Erfolgsfilmen Dilwale Dulhania Le Jaygenge (DDLJ, 1995) und Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (2000).
Die Songs:

Andekhi Anjaani (Lata Mangeshkar & Udit Narayan)
Viel kann eigentlich nicht schief gehen, wenn die größte aller Bollywood-Sängerinnen und ihr männliches Pendant ein Duett anstimmen. Das moderne Liebes-Duett „Andekhi Anjaani“ verströmt – wie schon „Kamoshiyan Gungunane Lagi“ aus dem Film One 2 Ka 4 – einen grandiosen Zauber, man hört sogar die sprichwörtlichen Glocken läuten, was selbst für die enorm einfallsreichen Music Directors von Film City eher ein ungewöhnlicher Kunstgriff ist. Die Szene: Hritik/Raj tanzt in London, während Rani/Pooja und Kareena/Tina durch die Schweizer Alpen toben.

Jaane Dil Mein (Lata Mangeshkar & Sonu Nigam)
Sonu Nigam ist wohl derjenige unter den jüngeren indischen Sängern, der am ehesten Ansprüche auf den Thron von Udit Narayan erheben kann, wenn dieser sich einst (vielleicht in 10-15 Jahren) zurückzieht. Sonus Duett mit der „Nachtigall Indiens“ ist mit dem vorhergehenden Stück durchaus ebenbürtig, und „Lataji“, wie die Mangeshkar liebevoll genannt wird, hat auch mit 73 Jahren noch eine eindrucksvolle Stimme.

Saanwali Si Ek Ladki (Udit Narayan)
Mit einem leichten „Western-Touch“ inklusive Pfeif-Intro präsentiert Udit dieses Stück zu einem Schlüsselmoment im Film. Uday und Hritik nehmen abwechselnd die Gitarre zur Hand und tanzen mit Kareena und Rani, ihren Gatinnen in spe. Es ist klar, dass Hritik und Rani eigentlich das Traumpaar wären, es aber nicht sein dürfen, wodurch der Song eine bittersüße Note bekommt.

Oh My Darling (Alisha Chinai & Sonu Nigam)
Alisha Chinai (oder auch „Chinoy“) gehört zu den besten Sängerinnen der jüngeren Generation in Bollywood. Ihr witziges Dancefloor-Duett mit Sonu passt gut zu der Szene, in der Kareena/Tina ihrem Angebeteten Hritik eine grandiose Tanzshow auf die Bühne schmettert, die beim Kino-Publikum zu Begeisterungs-Stürmen geführt haben dürfte. Der Song bleibt ein echter Party-Hit…

Mujhse Dosti Karoge (Asha Bhosle, Alka Yagnik & Udit Narayan)
Lata Mangeshkars „kleine Schwester“ Asha ist die zweite lebende Legende des indischen Bollywood-Songs. Sie erweist uns die Ehre, indem sie zusammen mit Alka Yagnik und Udit den Titelsong des Films singt. Die Szene: Eine sommerliche Landparty im offenen Jeep mit anschliessender Bootsfahrt und Tanzeinlagen von Hritik, Kareena und Rani.

Jaane Dil Mein (2) (Lata Mangeshkar & Sonu Nigam)
Wie in großen Bollywood-Soundtracks üblich, erscheint auch hier ein Song, in diesem Fall „Jaane Deil Mein“, in einer zweiten Version, die etwas kürzer und melancholischer wirkt.

Terrific Tina (Instrumental)
Natürlich geht es bei dieser kleinen Tanznummer um einen Showcase für Tina alias Kareena Kapoor, die in einer Turnhalle ihre Tanzschritte übt.

The Medley (Lata Mangeshkar, Udit Narayan, Sonu Nigam, Pamela Chopra)
Wie der Titel verrät, handelt es sich hier um eine wahrhaft bunte Mischung aus ver-schiedenen Bollywood-Klassikern. Ein rundes Dutzend Songs wurde auf clevere Weise zu einer Art „Mini Best of Show“ miteinander verquirlt, die im Film auch optisch zu den High-lights gehört: Massen-Tanzszene mit einem Feuerwerk aus bunten Saris und schnellen Schritten. Unter anderem kommen Schnipsel aus dem Klassiker „Mehndi Laga Ke Rekhna“ aus DDLJ in dem Mix vor, aber auch Hits wie „Kaho Naa Pyaar Hai“ und „Kuch Kuch Hota Hai“, gesungen von Lata, Udit, Sonu und anderen…